Im Alter ist Krebs fast unausweichlich

Krebs. Kaum eine andere Diagnose ist so gefürchtet und folgenreich. Jedes Jahr erkranken etwa 500.000 Menschen in Deutschland an Krebs; die Zahl der Neuerkrankungen ist in den letzten Jahren gestiegen. Wir Menschen werden dank moderner Medizin immer älter. Dabei werden wir zu alt, um krebsfrei zu leben. Die Zahl der Krebskranken wird daher weiter stetig steigen. Hast du Dich auch schon mal gefragt, wie hoch Dein Krebsrisiko ist?

Die tickende Zeitbombe in Dir

Die Entstehung von Krebs ist ein komplexer Vorgang. Die Basis dafür liegt tief drinnen, in den Genen. Dein Körper muss sich ständig durch Zellteilung regenerieren. Bei diesen vielen Milliarden Vorgängen kommt es zwangsläufig zu Fehlern. Diese behebt das Reparatursystem Deines Körpers im Normalfall und kann erfolgreich dagegen steuern. Mit zunehmendem Alter häufen sich die Schäden allerdings und das körpereigene Reparatursystem verliert an Wirkung. Die Folge ist ein unkontrolliertes Wachstum der veränderten Zelle – der Krebstumor entsteht.
 
Von der ersten Krebszelle bis zur nachweisbaren Krebserkrankung können allerdings Jahre vergehen. Woran liegt das? Krebstumore sind äußerst hinterlistig: Sie tarnen sich als gesunde Zellen und nehmen teilweise auch die Eigenschaften anderer Gewebe an. Dein Körper erkennt nicht, dass es sich um eine Gefahr handelt. Der normale Alterungsprozess dieser Zellen ist völlig außer Kontrolle, der natürliche Zelltod quasi ausgeschaltet. Die Krebszellen werden unsterblich. Bösartige Krebstumore breiten sich im ganzen Körper aus. Sie dringen in benachbartes Gewebe ein und nutzen Lymph- und Gefäßsysteme als Pipeline, um sich im Körper zu verbreiten – sie bilden Metastasen. 

Auslöser für Krebserkrankungen sind nur teilweise nachvollziehbar. So weiß man beispielsweise, dass Rauchen mit Abstand der größte Risikofaktor ist und hoher Alkoholkonsum und starke UV-Strahlung das Risiko für bestimmte Krebsarten erhöht. Laut der Deutschen Krebshilfe liegt das mittlere Erkrankungsalter bei 69 Jahren, aber auch jüngere Menschen können von bestimmten Krebsarten betroffen sein.

Mit Bewegung aktiv gegen Krebs

Die Behandlung von Krebs hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Etwa die Hälfte der Erkrankten können heute laut der Deutschen Krebshilfe geheilt werden. Aber Du selbst kannst bereits vorbeugend aktiv werden: Heute weiß man, dass eine gesunde Lebensweise das Krebsrisiko nachweislich senken kann. Dazu gehört neben einer ausgewogenen Ernährung und dem Verzicht auf Suchtmittel vor allem eins: Bewegung! Mediziner gehen davon aus, dass bis zu 14% aller Krebsfälle durch ausreichende körperliche Aktivität vermieden werden könnten – Prävention statt Behandlung! Auch bei bereits erkrankten Menschen ist Bewegung wichtig und kann die Nebenwirkungen von Krebstherapien verringern und Wohlbefinden und Lebensqualität der Betroffenen steigern.

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Quellen:
Lauterbach, K. (2015). Die Krebsindustrie. Wie eine Krankheit Deutschland erobert. Berlin: Rowohlt Berlin.
Stiftung Deutsche Krebshilfe. (11 2018). Von www.krebshilfe.de/informieren/ueber-krebs/was-ist-krebs/ abgerufen
 

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